Schon vor der Lieferung musste natürlich geklärt werden, wo soll der Speicher letztendlich hin und wie soll er betrieben werden.
Als Platz bot sich eine Wand im Kellerflur an, dies deshalb, weil ich bei Tests herausgefunden hatte, dass ein Leitungsschutzschalter faktisch nicht belegt ist, warum auch immer, keine Steckdose läuft darauf, lediglich das 5 Watt LED-Kellerflurlicht. Wie geschaffen für den Anschluß des Speichers. Also kurzer Kabelkanal ab der Abzweigdose und eine separate Anschlußdose war gesetzt.
Vor der Inbetriebnahme
Als Anschlußart sollte die Lösung mit der Nulleinspeisung realisiert werden. Problem dabei, es war zunächst ein Shelly em3pro erforderlich, die Kosten von 80€ waren nicht das Problem, aber der Platz im Verteilerschrank, eine Reihe Automaten und kein ausreichender Platz mehr.
Zum Glück gab es auf github ein Projekt „uni-meter“ und natürlich wieder eine Diskussion dazu hier.
Dieses Programm/App kann verschiedene „Strommesser/-leser“ einlesen und daraus z.Bsp. einen Shelly em3pro als Ausgabe emulieren. Und siehe da, einer dieser Strommesser, ein USB/WiFI-Tasmota Lesekopf (Wattwächter IR-Auge) auf unserem Zähler MT631, stellt per HTTP in HomeAssistant den Gesamtstromverbrauch, die gesamte Einspeisung und den
Momentanverbrauch (positiv oder negativ) dar. Genau die erforderlichen Daten.
Nachdem die App in HomeAssistant installiert war, bekam ich aus dem Forum bei einem Problem im Script unimeter.conf Hilfe vom Author und konnte so auf die Daten des Lesekopfes zugreifen und „uni-meter“ stellte den emulierten Shelly dar. Dies wie gesagt alles vor der Inbetriebnahme.
Inbetriebnahme
Der Speicher wurde durch eine Spedition ordnungsgemäß geliefert, Halterung an die Wand, Speicher eingehängt und eingesteckt, mit einem migelieferten Anschlußkabel für Schuko-Steckdose, einschalten.
Zur Inbetriebnahme ist die Hoymiles-App erforderlich, ging problemlos und der Speicher war auch sofort da und hat gearbeitet, ich habe ihn am ersten Tag bei strahlendem Sonneschein laden lassen und zur Nachtzeit 200 Watt Abgabe eingestellt, weil, die Shelly Emu wurde nicht erkannt. X-Versuche später, kurz vor Mitternacht, stellte sich heraus, dass es an der App lag, kurz vor der Verzweiflung forderte die App plötzlich eine neue Registrierung des MS-A2, gemacht und schwupps tauchten 3 Shelly, 2 PlugS und der fiktive Shelly em3pro auf. Die em3pro-Emulation mit dem MS-A2 verknüpft und die manuelle Steuerung beendet und siehe da, der Verbrauch am Zähler (abzulesen im Homeassistant Bildschirm) pendelte sich bei 0 Watt ein. Da noch andere User mit dem nicht sichtbaren Shelly em3pro kämpften stellte ich meine „Lösung“ natürlich ins Forum.
Die ersten Tage waren sonnig, der Speicher war abends voll und reichte bis in die frühen Morgenstunden, heute war es regnerisch, die Sonne war nur kurz zu sehen, der Speicher pendelte heute zwischen 12% und 25%, versuchte dabei immer die 0 W beim Verbrauch zu halten und ist jetzt 21:30h bei 10% also leer, er behält 10% Restkapazität.


2 Screenschots
links Nulleinspeisung
rechts
Volllast mit
Speicher
Seit etwa einem Monat stellt der Speicher Hoymiles MS-A2 nach einem Firmwareupdate seine Daten auch einem MQTT-Server zur Verfügung. Damit ist es möglich die Daten in HomeAssistant nach Belieben darzustellen. Mein HA auf einem PI 4 hat einen installierten und konfigurierten Mosquitto-Broker und nimmt gerne Daten entgegen. 
Also in der App des Speichers MQTT aktiviert und den Zugang konfiguriert. Das Script um aus dem Daten-String ein Gerät und Entitäten zu generieren gab es wieder im Netz. So entstehen auch die beiden obigen Screenshots oder solche Stromflussdiagramme.