Tarangire Nationalpark 30.06.

Heute morgen sind wir gegen 8 Uhr an der Planet Lodge gestartet und etwa zweieinhalb Stunden bis zum Tarangire Nationalpark gefahren. Über eine „Wellblechstraße“ ging es bis zum Hauptgate, wo Oskar uns anmelden musste.

Nach einer kurzen Pinkelpause ging es in den Nationalpark, wo zunächst nur einige Zebras und Gnus zu sehen waren. 20210630_114730Je weiter wir hineinfuhren tauchen dann auch Antilopen, Giraffen, Affen und einige Wasserböcke auf. Über den cb-Funk bekam Oskar Bescheid, dass ein Löwe gesichert wurde und in rasender Fahrt ging es zu einer Klippe, von wo aus man den Löwen im Schatten liegen sah.

Unsere Mittagsrast verbrachten wir auf einem Picknick Ground. Zu unserer Überraschung parkten ca 15 bis bis 20 Fahrzeuge auf dem Picknick Ground, er war also locker gefüllt. Direkt neben uns saßen vier Leute an einem Tisch und speisten aus Porzellangeschirr, mit  Messer und Gabel und echten Gläsern mit Weißwein. Für eine Safari in Tansania etwas dekadent oder very britisch ,-)

Auf der Weiterfahrt machte uns der Fahrer eines anderen Safarijeeps auf ein Problem am linken Vorderrad aufmerksam. 20210630_120924Bei der Nachschau stellte sich heraus, dass von fünf Radmuttern nur noch zwei vorhanden waren und diese waren mit der Hand zu drehen also völlig locker. Auf der Buckel-Piste hatten wir Glück, dass wir das vordere Rad nicht verloren haben.  Um das Problem notdürftig zu beheben blieb nichts anderes, als an den beiden Hinterrädern jeweils eine Radmutter zu holen und diese am linken Vorderrad zusätzlich zu montieren, so dass jedes Rad dann statt fünf vier Radmuttern hatte. Hakuna matata. Die Muttern der beiden Reserveräder am Heck passten nicht, denn es waren Stahlfelgen und der Jeep hatte Alufelgen mit anderen Schrauben.

20210630_123419Es ging weiter und nach kurzer Zeit hielten wir bei einer Herde Elefanten,  die überhaupt nicht aggressiv reagierten, sondern überhaupt keine Notiz von uns nahmen und dem Auto sehr nahe kamen. Ein großer Elefantenbulle war ein ideales Fotomotiv. 20210630_123250Kurze zeit später stoppten wir auf einer Brücke auf der ein Rehbock stand, der gleich darauf im Gebüsch verschwand. Wir entdeckten allerdings noch zwei Warane die sich in der Sonne wärmten.

Am Maramboi Tendet Camp angekommen, bezogen wir unseren alleinstehenden Bungalow mit Blick auf den Fluss. rhdrNur schade, dass keine Zeit für den wunderschönen Pool blieb. Die Lage und der Ausblick waren einmalig. Im Gelände tummelten sich mehrere Gnus und Warzenschweine.

Frisch geduscht und mit Nobite eingesprüht ging es zum Abendessen. Das essen war allerdings was die Vielfalt anging nicht so gut wie in der Planet Lodge.

Nach einer kurzen Erkundungstour durch das Hauptgebäude machten wir uns auf dem Weg zu unserem Bungalow. Mit Oskar hatten wir zwischenzeitlich vereinbart, dass es morgen wieder gegen 8 Uhr los geht.

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